Heiß, heißer, vernünftig reagieren.

2004. Ich war auch diesesmal wieder als Projektleiter für den „EDEKA Familientag“ im Westfalenpark tätig. 80 000 Besucher sollten heute die Veranstaltung mit Ihren drei Bühnen und zahlreichen Ausstellern besuchen. Allein schon 10 000 Besucher sollten sich vor der „internationalen“ Bühne sammeln.

Dann kam das, wovor jeder Veranstalter neben einem Regentag Angst hat: Temperaturanstieg auf über 30 Grad. 

Die hohen Temperaturen in Verbindung des starken Druckes der Besucher auf die Bühnenabsperrung sorgte bei viele Besuchern für Kreislaufproblem. Die Security kam kaum nach mit dem bergen der Leute.

Erschwerend zu der Situation kam nun ein übereifriger Verantwortlicher der Feuerwehr, der vorhatte die Besucher mit eiskalten, Wasser aus einem C-Schlauch abzukühlen. Unsere Argumente das dieser Temperaturunterschied des Wassers noch mehr Besucher kollabieren lässt stieß auf tauben Ohren.  Als Alternative drohte er die Veranstaltung aufzulösen.

Nur harte Argumentationen unseres technischen Leiters, eines Arztes und mir könnte diesen fatalen Schritt stoppen. Alternativ, nebelten wir Wasser mit normalen Wasserschläuchen in die Luft um sie abzukühlen und verteilen Wasser in Plastikbechern an die Besucher. Innerhalb von 20 Minuten bekamen wir so die Situation im Griff.

Fazit: Auch bei plötzlich eintretenden negativen Situation sollte man immer, auch bei heißen Temperaturen, einen kühlen Kopf behalten und die möglichen Szenarien seines Handels vorab beurteilen.

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